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Surfurlaub in Spanien

Eine Woche ist es nun schon wieder her, seit wir aus unserer gewonnenen Surfwoche in San Vicente de la Barquera (Nordspanien) zurückgekehrt sind. Eine Woche mit nicht ganz so schönem Wetter, dafür aber mit einem tollen Surfschul-Team, das sogar richtig gut kochen kann, netten Mitsurfern und einer atemberaubend schönen Landschaft. Eine Woche mit zahlreichen Salzwasserspülungen, Muskelkater und – dem erhabenen Gefühl, das einen ergreift, wenn man die erste grüne Welle gesurft ist…

Den Anfang zu dieser Geschichte machte eine Mail, mit dem Hinweis auf die Surfen-für-Umme-Aktion der Surfschule Elementsurf. Allein aus Sympathie hätte ich sofort einen Artikel geschrieben, aber dann auch noch der Anreiz, eine Woche Surfurlaub zu gewinnen… Also Artikel geschrieben, ein paar Tage die Daumen gedrückt und dann – tatsächlich den Volltreffer gelandet!

Am Samstag ging es los, Flug von Berlin über München nach Bilbao. Dort erwartete uns bereits Robin von Elementsurf, der uns dann auf dem Weg nach San Vicente de la Barquera einiges über die Gegend berichtete. Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia und größte Stadt der Autonomen Gemeinschaft Baskenland. Die Surfschule liegt knapp 2 Autostunden von Bilbao entfernt, nahe des Fischerstädchens San Vicente de la Barquera.

Mit uns waren zeitgleich etwa 10 weitere Personen im Elementhaus untergebracht, eine Gruppengröße, die eine familiäre Atmosphere aufkommen lässt. Wohnzimmer, Terrasse und Garten standen allen zur Verfügung, so dass wir uns wie zuhause fühlten.

Einer meiner Lieblingsplätze war die Hängematte, von der man einen wunderschönen Blick auf die Hügel der Umgebung und die Picos de Europa hatte.

Der Surfspot Oyambre befindet sich direkt vor dem Haus. Wirklich unglaublich, wie wenig Menschen dort an diesem wunderschönen Sandstrand waren. Eine Bucht weiter war ebenfalls ein breiter Sandstrand, an dem die Wellen meist immer einen Tick größer waren. Für uns Anfänger war der Home-Spot aber in den meisten Fällen ausreichend.

Ungewohnt waren für uns die saftig grünen Wiesen mit den glockenbehängten Kühen – ein bisschen wie im Alpenvorland. Das kannten wir von anderen spanischen Gegenden, in denen wir bisher waren, noch nicht. Wunderschön für Radtouren. Bereits bei der zweiten Tour machten mir Flachlandfahrer die Steigungen nichts mehr aus. Vermutlich, weil die schöne Landschaft von der Qual ablenkt. ;)

An dem surffreien Tag der Woche machten wir uns mit Robin und zwei weiteren Surfcampbewohnern auf den Weg in die Picos, um ein paar entspannte Stunden in Schluchten und auf Höhenwanderwegen zu verbringen. In einem winzigen Bergdorf angekommen, lud uns Robin auf ein Stückchen Höhlenkäse ein – eine Herausforderung für die Geschmacksnerven.

So, nun aber zum eigentlichen Thema: dem Surfen. Der 5-tägige Surfkurs teilte sich pro Tag auf zwei Einheiten auf. In der Pause dazwischen konnten wir bei Sandwich und Kaffee in der Hängematte entspannen oder noch mal mit dem Fahrrad die Gegend erkunden. Der praktische Teil im Wasser wurde stets mit Theorie abgerundet, entweder direkt am Strand oder gemütlich bei einem Bierchen im Wohnzimmer, am letzten Abend erklärte sich Alex sogar bereit uns nachts um halb eins noch eine Runde Materialkunde zu verpassen. Der Kurs baute sinnvoll Step für Step auf einander auf, war aber auch ans Niveau der Schüler angepasst. Bereits am zweiten Tag lernten wir den Take Off und surften im Weißwasser, am Ende des Kurses gelang es mir sogar zweimal eine grüne Welle schräg abzusurfen. Uns spätestens danach war es dann um mich geschehen: neben dem Windsurfen wird es nun eine weitere Leidenschaft in meinem Leben geben…

Ein Kommentar zu “Surfurlaub in Spanien”

  1. Libertinaam 18.09.2011 um 18:54

    Klingt gut, die Landschaft macht auch einem Nichtsurfer Lust auf Urlaub…

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