14.04.2009
Dranske (Rügen): Kite- und Windsurf-Kurztrip über Ostern
Drei Tage guten Wind (zwischen 4 und 6 Bft.) hatten wir (zwei Windsurfer und ein Kiter) über Ostern in Dranske auf Rügen. Dranske ist ein ehemaliges Fischerdorf zwischen dem Wieker Bodden und der Ostsee im Norden der Insel.
Unsere Unterkunft hatten wir auf der anderen Boddenseite in Wiek: im Haus zum Kranich. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Küche mit Geschirrspüler, kostenlose W-LAN-Nutzung, in der Nähe ein Edeka und Restaurants – was will man mehr.
Vormittags, nach einem kräftigen Frühstück, sind wir mit dem Auto rüber nach Dranske (etwa 8 km entfernt). Parken kann man direkt am Spot kostenlos – allerdings sollte man nicht allzu spät kommen, dann ist es rappelvoll. Aufbauen (genügend Platz war vorhanden, zur Hochsaison wird’s vielleicht knapper), auf Wind warten, noch ‘nen Kaffee in der Surfbar (direkt neben der Surfschule UST) schlürfen und dann endlich raus auf’s Wasser. Der Wind kam aus Ost – perfekt für diesen Spot. Wenn man an Land steht und aufbaut, unterschätzt man die Windstärke allerdings leicht, erst außerhalb der Anleger kriegt man den vollen Wind ab. Am besten fragt man Surfer, die gerade vom Wasser kommen, was draußen geht.

Dranske lockt mit einem großen Stehrevier. Beim Einstieg und einige Meter danach ist es allerdings so flach, dass man als Windsurfer sein Material noch ein Stückchen tragen muss. Für die Kiter dagegen ist es sofort schönstes, ausreichend tiefes Flachwasser.
Die kleinen Kabbelwellen machen richtig Spaß – wer mehr Wellen will, muss einfach auf die andere Seite von Dranske: in die Ostsee.
Wind-Forecast – Dranske hat keine Messstation, daher aus Arkona:
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[...] Mai erfolgte der Startschuss für Abriss und Wiederaufbau des Schiffanlegers am Wieker Bodden in Dranske (Rügen). Der marode und seit Jahren wegen Baufälligkeit gesperrte Steg wird verschwinden und anschließend [...]
[...] liegt hinter nun hinter uns. Die ersten beiden Tage sind wir aufgrund des Ostwinds tagsüber nach Dranske gefahren (mit Auto und Fähre etwa eine Stunde entfernt). Nach einer Unwetter-Nacht mit Regen und [...]
Übrigens ein Spot, an dem auch die nichtsurfende Begleitung Zeit verbringen kann: spazierengehen an der Promenade oder im Ort, Kaffee und Kuchen in der Surf-Bar… Ist ja leider nicht an jedem Spot so gemütlich…